Free Flow Parking
Die Zufahrt bleibt offen, erfasst wird trotzdem jedes Fahrzeug. Einfahren ohne Halt, parken ohne Ticket, zahlen nach Parkdauer.

Was ist Free Flow Parking?
Free Flow Parking ist Parken ohne Schranke und ohne Ticket. Kameras erfassen das Kennzeichen beim Ein- und Ausfahren, das Parksystem berechnet daraus die Parkdauer. Die Zufahrt bleibt frei, niemand muss anhalten und an Spitzenzeiten staut sich nichts vor der Einfahrt. Andere Namen dafür sind schrankenloses Parken, ticketloses Parken oder einfach Freeflow; technisch steckt immer die Kennzeichenerkennung dahinter. Gezahlt wird über eine Park-App, per QR-Code, online im Nachgang oder auf Wunsch am Automaten per Kennzeichen-Eingabe. Eine freie Zeit am Anfang lässt sich einstellen. Wer nicht bezahlt oder länger steht als erlaubt, wird als Verstoß erfasst und an Ihren Dienstleister übermittelt. Free Flow ist dabei eine Variante, kein Muss: Dieselbe Erkennung lässt sich auch mit einer Schranke verbinden, auf Wunsch nur an einzelnen Zufahrten. Welche Variante passt, entscheiden Sie je Zufahrt und können es später ändern.
So parkt man ohne Schranke.
Schranke oder schrankenlos.
Der Unterschied zeigt sich nicht am ersten Tag, sondern im laufenden Betrieb: bei der Wartung, zu Stoßzeiten und dann, wenn etwas nicht funktioniert.
Was muss gewartet werden?
Was passiert zu Stoßzeiten?
Was passiert bei einer Störung?
Wie viel Arbeit bleibt vor Ort?
Welche Daten gibt es?
| Mit Schranke und Ticket | Schrankenlos per Kennzeichen | |
|---|---|---|
| Was muss gewartet werden? | Mechanik, Ticketautomat und Verschleißteile | Kameras ohne bewegliche Teile |
| Was passiert zu Stoßzeiten? | Rückstau an der Zufahrt, weil jeder anhält | Durchfahren ohne Halt |
| Was passiert bei einer Störung? | Die Zufahrt ist blockiert, bis jemand kommt | Der Verkehr fließt weiter, der Vorgang wird nachgeführt |
| Wie viel Arbeit bleibt vor Ort? | Ticketnachschub, Störungen und Rückfragen vor Ort | Kaum, alles läuft über das Portal |
| Welche Daten gibt es? | Nur, was der Automat zählt | Jede Ein- und Ausfahrt mit Zeitstempel |
Wann Free Flow gut passt.
Und wer nicht bezahlt?
Das System erkennt, wer länger steht als erlaubt oder nicht bezahlt hat. Wer ohne Zahlung ausfährt, kann 48 Stunden lang online nachzahlen, danach erfasst PARQ den Verstoß und übermittelt ihn per Schnittstelle automatisch an den Dienstleister für die Verstoßabwicklung, der sich um die Abwicklung kümmert. Ab wann eine Überschreitung zählt, legen Sie über eine Kulanzzeit selbst fest.
Verstöße im PARQ SystemDie Hardware dazu.
Camera C1Kameras mit Kennzeichenerkennung für Ein- und Ausfahrt, angebunden über Mobilfunk.
PARQ Automat A1/A2Bezahlen per Kennzeichen-Eingabe mit Karte, kontaktlos oder Apple/Google Pay, mit dem PARQ Automat A2 auch mit Bargeld.
PARQ Sign N1Schilder für Nutzungsbedingungen und Hinweise vor der Einfahrt.Mehr zur Technik.
Fragen zu Free Flow Parking.
Kameras lesen das Kennzeichen beim Ein- und Ausfahren und setzen je einen Zeitstempel. Aus der Differenz berechnet das System die Parkdauer, ein Ticket gibt es nicht. Gezahlt wird über eine Park-App, per QR-Code, online im Nachgang oder auf Wunsch am Automaten per Kennzeichen-Eingabe. Eine freie Zeit am Anfang ist möglich.
Über angebundene Park-Apps, per QR-Code auf dem Schild oder online im Nachgang im Browser. Steht auf Wunsch ein Parkautomat, geben Parker dort ihr Kennzeichen ein und zahlen mit Karte, kontaktlos, Apple/Google Pay oder Bargeld. Welche Zahlungsarten auf Ihrer Fläche angeboten werden, entscheiden Sie.
In der Regel eine je Ein- oder Ausfahrt. Eine gemeinsame Ein- und Ausfahrt braucht meist eine Kamera, eine getrennte Ein- und Ausfahrt entsprechend zwei. Auf die Zahl der Stellplätze kommt es nicht an: Eine große Fläche mit einer Zufahrt braucht nicht mehr Kameras als eine kleine.
Ja. Die Nutzungsbedingungen Ihrer Fläche und der Hinweis auf die Kennzeichenerfassung hängen sichtbar vor der Einfahrt, zusammen mit dem Tarif und den Zahlwegen. Die passenden Schilder gehören zum Zubehör und werden mit der übrigen Hardware geliefert, auf Wunsch mit Pfosten oder Halterung.
Ja, auch im Parkhaus und in der Tiefgarage. Die Kameras sitzen an Ein- und Ausfahrt, die Ebenen dazwischen brauchen keine Technik. Ob eine vorhandene Schranke offen bleibt, weiter genutzt oder abgebaut wird, entscheiden Sie je Zufahrt. Beide Varianten lassen sich auf einer Fläche mischen, wenn die Zone hinter der Schranke eine eigene Zufahrt hat.