Kennzeichen und Schranke
Schranke mit Kennzeichenerkennung: Die Kamera erkennt, wer vorfährt. Die Schranke setzt Ihre Regeln durch. Ohne Ticket, ohne Karte.

Was bringt eine Schranke mit Kennzeichenerkennung?
Bei der Kombination aus Kennzeichenerkennung und Schranke entscheidet die Kamera und die Schranke setzt die Entscheidung um. Das Kennzeichen wird an der Zufahrt gelesen, das System prüft die Berechtigung und steuert die Schranke. Statt Ticket, Karte oder Code reicht das Kennzeichen. Jedes Verfahren für sich hat eine Lücke: Eine Schranke allein weiß nicht, wer vor ihr steht, eine Kamera allein weiß es, kann aber niemanden aufhalten. Zusammen erkennen sie jedes Fahrzeug und setzen Ihre Regeln an der Zufahrt durch. Bei freiem Kontingent steht die Schranke offen, erfasst wird trotzdem jedes Kennzeichen. Ist das Kontingent voll oder die Zufahrt nur für Berechtigte, öffnet sie nur für freigeschaltete Kennzeichen, dann hält jeder kurz. Ein Bildschirm an der Zufahrt informiert über den Grund. Statt einer Schranke lässt sich auch ein Rolltor ansteuern. Vorhandene Anlagen können angebunden werden, wenn ihre Steuerung es zulässt. Der Halt dauert nur so lange, wie das Lesen des Kennzeichens braucht.
So parkt man mit Schranke, aber ohne Ticket.
Schranken stehen offen, jedes Kennzeichen wird gelesen.
Schranke, Kennzeichen oder beides?
Jedes der beiden Verfahren kann etwas, das dem anderen fehlt. Die Tabelle zeigt, was übrig bleibt, wenn man sie zusammenlegt.
Lässt sich die Zufahrt wirklich begrenzen?
Geht es ohne Ticket und Karte?
Lässt sich ein Kontingent durchsetzen?
Müssen Parker an der Zufahrt anhalten?
Welche Technik läuft im Betrieb?
| Nur Schranke | Nur Kennzeichen | Kennzeichen und Schranke | |
|---|---|---|---|
| Lässt sich die Zufahrt wirklich begrenzen? | Ja, die Schranke hält jeden auf | Nein, erfasst wird alles, aufgehalten niemand | Ja, die Schranke hält auf, das Kennzeichen entscheidet |
| Geht es ohne Ticket und Karte? | Nein, es braucht Ticket, Karte oder Code | Ja, nichts zu ziehen, nichts vorzuzeigen | Ja, nichts zu ziehen, nichts vorzuzeigen |
| Lässt sich ein Kontingent durchsetzen? | Nein, sie sperrt alle oder niemanden | Nein, das System weiß, wer darf, kann aber nicht sperren | Ja, bis zur Füllmenge frei, danach nur Freigeschaltete |
| Müssen Parker an der Zufahrt anhalten? | Ja, Ticket ziehen, Karte suchen, warten | Nein, freie Durchfahrt | Kurz, bis das Kennzeichen gelesen ist |
| Welche Technik läuft im Betrieb? | Mechanik, die ausfallen kann | Nur Kameras, keine bewegten Teile | Kameras und eine Schranke |
Wann die Kombination passt.
Ohne Schranke geht es auch.
Muss niemand draußen bleiben, reicht die Kennzeichenerkennung allein. Die Zufahrt bleibt dann offen und niemand muss halten.
Free Flow ParkingMehr zur Technik.
Fragen zu Kennzeichen und Schranke.
Erfasst wird in beiden Fällen jedes Kennzeichen. Beim Free Flow bleibt die Zufahrt offen, niemand hält an. Wer nicht zahlt, wird als Verstoß erfasst. Mit Schranke steht sie bei freiem Kontingent ebenfalls offen. Ist das Kontingent voll oder die Zufahrt nur für Berechtigte, kommt ohne Freischaltung niemand auf die Fläche, dann hält jeder kurz an.
Oft ja. Vorhandene Schranken und Tore werden angebunden und weiter genutzt, wenn ihre Steuerung das zulässt und der Zustand stimmt. Das prüfen wir vorab an Ihrer Anlage. Wo eine Anbindung nicht möglich ist, kommt eine neue Schranke dazu, der Rest der Fläche bleibt davon unberührt.
Gelesen wird an Front und Heck. Bleibt ein Kennzeichen einmal an beiden Enden unlesbar, etwa unter Schnee oder Schmutz, greift auf Wunsch ein Parkscheinautomat an der Säule als Rückfall: Nur dann zieht der Parker ein Ticket. Im Alltag bleibt der Betrieb ticketlos, und ob Sie diese zusätzliche Absicherung wollen, entscheiden Sie selbst.
Nein. Ein Rolltor lässt sich genauso ansteuern. Auch andere Barrieren kommen infrage, solange sie über eine Steuerung verfügen. Entscheidend ist nicht die Bauform, sondern dass die Zufahrt sich öffnen und schließen lässt, nachdem die Kamera das Kennzeichen gelesen und das System die Berechtigung geprüft hat.
So lange, wie das Lesen des Kennzeichens dauert. Also nur einen kurzen Moment an der Zufahrt. Ein Ticket gibt es nicht, eine Karte muss niemand suchen und ein Knopf ist auch nicht zu drücken. Steht die Schranke bei freiem Kontingent ohnehin offen, entfällt der Halt ganz.
Ein Bildschirm an der Zufahrt zeigt den Grund an, zum Beispiel dass die festgelegte Auslastung erreicht ist. Damit niemand rückwärts auf die Straße fahren muss, ist an der Zufahrt Platz zum Wenden nötig. Freigeschaltete Fahrzeuge kommen auch dann rein, wenn die Fläche für den freien Verkehr geschlossen ist.


