Kennzeichenerkennung
Die Kamera liest das Kennzeichen, das PARQ System macht daraus den Parkvorgang. Parken ohne Ticket, auf dem Parkplatz, im Parkhaus und in der Tiefgarage.

Was ist Kennzeichenerkennung?
Kennzeichenerkennung ist die automatische Erfassung von Fahrzeugkennzeichen per Kamera. Die Kamera an der Zufahrt nimmt das Kennzeichen auf und wandelt es in Text um. Im Parksystem wird das Kennzeichen damit zur Berechtigung: Einfahrt und Ausfahrt bekommen je einen Zeitstempel, die Zeit dazwischen ist die Parkdauer. Darauf basieren Tarif, Zahlung und Freischaltung. International heißt das Verfahren „Automatic number plate recognition“ (ANPR) oder „License plate recognition“ (LPR), im Deutschen ist auch von Nummernschilderkennung oder Kennzeichenerfassung die Rede – gemeint ist die gleiche Technik. Für Sie als Betreiber der Fläche heißt das: Zufahrt, Parkdauer und Berechtigung prüft das System selbst, ohne Ticket und ohne Parkscheibe, auf dem Parkplatz, im Parkhaus und in der Tiefgarage. Ob die Zufahrt frei bleibt oder eine Schranke die Zufahrt begrenzt, entscheiden Sie je Zufahrt.
So läuft ein Parkvorgang mit Kennzeichenerkennung.
Kamera, Bodensensor oder Schranke.
Jede der drei Techniken hat ihren Platz. Was zu Ihrem Parkplatz oder Parkhaus passt, hängt an Zufahrten, Nutzergruppen und daran, wie viel Technik in den Boden soll.
Wie viel Aufwand ist vor Ort nötig?
Was kostet der laufende Betrieb?
Müssen Parker anhalten?
Wo liegen die Grenzen?
| Kennzeichenerkennung | Bodensensoren | Schranke | |
|---|---|---|---|
| Wie viel Aufwand ist vor Ort nötig? | Gering, montiert werden nur Kameras an den Zufahrten | Einbau je Stellplatz, Eingriff in den Belag | Bauliche Zufahrt, Mechanik und Ticketautomat |
| Was kostet der laufende Betrieb? | Wenig, es gibt kaum Teile, die sich abnutzen | Batteriewechsel und Wartung je Sensor | Wartung der Mechanik, Störungen im Betrieb |
| Müssen Parker anhalten? | Nein, sie fahren ohne Halt durch | Nein, sie merken davon nichts | Ja, Ticket ziehen und warten |
| Wo liegen die Grenzen? | Verdeckte oder verschmutzte Kennzeichen brauchen einen Rückfallweg | Belegung ja, Fahrzeug nein: Berechtigungen lassen sich so nicht prüfen | Rückstau zu Stoßzeiten, ein Ausfall blockiert die Zufahrt |
Worauf es an der Zufahrt ankommt.
Wo eine Kamera allein nicht reicht.
Eine Kamera erfasst jedes Fahrzeug, aufhalten kann sie keines. Muss eine Zufahrt wirklich geschlossen bleiben, etwa für eine Ebene nur für Mieter, kommt eine Schranke dazu. Die Kennzeichenerkennung bleibt dieselbe.
Kennzeichen und SchrankeDie Hardware dazu.
Camera C1Kameras mit Kennzeichenerkennung für Ein- und Ausfahrt, angebunden über Mobilfunk.
PARQ Automat A1/A2Bezahlen per Kennzeichen-Eingabe mit Karte, kontaktlos oder Apple/Google Pay, mit dem PARQ Automat A2 auch mit Bargeld.
PARQ Barrier B1Schranke, die sich über das Kennzeichen öffnet, ohne Ticket.Mehr zur Technik.
Fragen zu Kennzeichenerkennung.
In der Sache keiner. ANPR steht für Automatic Number Plate Recognition, LPR für License Plate Recognition. Beide bezeichnen die automatische Erfassung von Kennzeichen per Kamera. ANPR ist im europäischen Sprachraum gebräuchlicher, LPR in Nordamerika. Im Deutschen heißt dasselbe Verfahren Kennzeichenerkennung, Kennzeichenerfassung oder Nummernschilderkennung.
Das Kennzeichen und den Zeitpunkt der Ein- und Ausfahrt, mehr nicht. Keine Gesichter, keine Fahrzeuginsassen, keine laufende Videoaufzeichnung. Übertragen wird verschlüsselt, gespeichert wird so lange, wie es für Abrechnung und Nachweis nötig ist, danach wird gelöscht. Zugriffe im Portal hängen an Rollen, nicht jeder sieht jeden Vorgang.
Ja. Die Kameras arbeiten unabhängig vom Tageslicht und lesen bei Tag, bei Nacht und bei jedem Wetter. Auch schlechtes Licht ist kein Problem. Entscheidend ist die Position an der Zufahrt, damit das Kennzeichen sauber im Bild liegt. Die klären wir vorab an Ihrer Fläche, bevor die Technik gesetzt wird.
Nein. Zufahrt und Parkdauer werden über das Kennzeichen erfasst, eine Schranke ist dafür nicht nötig. Sie ist sinnvoll, wo eine Zufahrt wirklich geschlossen bleiben soll, etwa für Kontingente, Mitarbeiterplätze oder eine Ebene nur für Mieter. Dann lässt sie sich mit derselben Erkennung koppeln und öffnet für berechtigte Kennzeichen.
Ja. Gerade auf einer kleinen Fläche belegt jeder Fremdparker einen spürbaren Anteil der Plätze. Die Kennzeichenerkennung zeigt, wer wie lange steht. Freigeschaltete wie Gäste oder Mitarbeitende parken nach Ihren Regeln, zum Beispiel kostenfrei, alle anderen werden erfasst. Personal für Kontrollgänge ist dafür nicht nötig.