Ein Parkhaus oder eine Tiefgarage selbst betreiben heißt: Sie führen Tarife, Dauerparker und Einnahmen im eigenen Portal, statt den Betrieb abzugeben. Mit Kennzeichenerkennung von PARQ braucht es dafür weder Parkticket noch Kasse am Ausgang.
Das passt für das Parkhaus einer Stadt oder der Stadtwerke genauso wie für die Tiefgarage unter einem Hotel, einer Klinik, einem Einkaufszentrum oder einer Wohnanlage.
- Zufahrt
- Frei ohne Anhalten oder mit Schranke, vorhandene Schranken und Rolltore lassen sich anbinden
- Bezahlen
- Anhand des Kennzeichens per App, QR-Code oder online, auf Wunsch am Kassenautomaten
- Dauerparker
- Freigeschaltet über das Kennzeichen, ohne Karte oder Handsender
- Tarife und Tickets
- Legen Sie selbst fest, etwa Nacht-, Wochenend- oder Monatstickets
- Start
- In der Regel rund 30 Tage nach der Bestellung
Was sich im Parkhaus ändert
Kameras erfassen das Kennzeichen beim Ein- und Ausfahren. Das Kennzeichen ersetzt das Ticket: Parker ziehen keinen Schein und stehen beim Ausfahren nicht an. Bezahlt wird anhand des Kennzeichens.
Für Sie entfallen damit Ticketdrucker sowie Ticketrollen und Sie sehen jederzeit, wer gerade im Haus parkt.
Frei einfahren oder mit Schranke?
In der Regel bleibt die Zufahrt frei, Parker fahren ohne Anhalten ein und aus; das nennt man Free Flow Parking. Eine Schranke lohnt sich dort, wo die Zufahrt begrenzt werden soll, etwa für ein festes Kontingent oder ein Deck nur für Mitarbeitende.
Eine vorhandene Schranke oder ein Rolltor lässt sich über die Steuerung anbinden und öffnet dann per Kennzeichenerkennung. Ergänzt wird nur, was fehlt, meist die Kameras an den Zufahrten. Das hält den Umbau klein und das Parkhaus bleibt während der Umstellung nutzbar.
Wie Parker bezahlen
Parker zahlen per App, per QR-Code oder online im Nachgang. Ein Kassenautomat kommt auf Wunsch dazu, mit oder ohne Bargeld.
Die Tarife legen Sie selbst fest, dazu buchbare Tickets. Ein Beispiel: ein Nachtticket für Anwohner, ein Wochenendticket für Ausflügler und ein Monatsticket für Pendler. Welche Tickets es gibt und was sie kosten, entscheiden Sie im Portal.
Wie Dauerparker, Mieter und Mitarbeitende parken
Wer regelmäßig parkt, wird über das Kennzeichen freigeschaltet, dauerhaft oder befristet, und parkt zum Beispiel kostenfrei. Karten oder Handsender braucht es dafür nicht und ein neues Kennzeichen ist im Portal in wenigen Klicks hinterlegt.
Hat ein Bereich eine eigene Zufahrt mit Kamera, etwa ein Deck für Mitarbeitende, gelten dort eigene Regeln.
Was Sie im laufenden Betrieb sehen
Im Portal sehen Sie live, wie voll das Parkhaus ist, welche Parkvorgänge laufen und welche Zahlungen eingegangen sind. Wer nicht zahlt, hat 48 Stunden Zeit, online nachzuzahlen. Danach übermittelt das System den Verstoß automatisch an einen Dienstleister für die Verstoßabwicklung.
Auslastung im Tagesverlauf, Parkdauer und Einnahmen lassen sich auswerten und exportieren. Darüber hinaus bietet die Auswertung noch viel mehr Daten als diese.
So läuft der Umstieg ab
Im Konfigurator geben Sie Ihr Parkhaus Schritt für Schritt ein, mit Zufahrten, Schranken und Automaten, und sehen eine Preisspanne als Hochrechnung. Danach melden wir uns für einen ersten Austausch und planen gemeinsam, was bleibt und was dazukommt.
Die Technik kommt vorkonfiguriert, wird installiert und ist in der Regel rund 30 Tage nach der Bestellung in Betrieb. Die Hardware können Sie kaufen, leasen oder mieten, die Software kommt als monatliche Nutzungsgebühr dazu.


