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Auslastung auswerten und daraus etwas machen

Jeder Parkvorgang ist nur ein Eintrag in einer Liste. Erst die Auswertung zeigt, wo Handlungsbedarf besteht, zum Beispiel bei Auslastungsspitzen oder Parksuchverkehr.

Zeichnung: Parkplatz mit Diagrammen zur Auslastung

Die Auslastung einer Parkfläche zeigt, wie viele Stellplätze zu welcher Zeit belegt sind. Mit Kennzeichenerkennung entsteht aus jedem Parkvorgang ein Datensatz mit Einfahrt, Ausfahrt, Parkdauer und Zahlung. Daraus lassen sich Auslastung im Tagesverlauf, Spitzen, Parkdauer und Umsatz ablesen, ohne dass jemand zählen muss.

Die häufigste Frage lautet: Reicht die Fläche? Die zweithäufigste: Stimmen die Preise? Beides beantwortet dieselbe Datenbasis. Wichtig ist, sich auf wenige Kennzahlen zu beschränken, sie regelmäßig anzusehen und daraus Entscheidungen abzuleiten, etwa einen anderen Tarif, ein neues Zeitfenster oder ein Kontingent für eine Gruppe.

Welche Kennzahlen reichen?

Für die meisten Entscheidungen genügen vier Werte. Sie zeigen, wann die Fläche gebraucht wird, wie sie genutzt wird und ob das Geld ankommt.

Das Portal hält noch viel mehr Daten bereit: Ankünfte und Abfahrten, Rohdaten und vieles mehr.

  • Auslastung im Tagesverlauf
  • Durchschnittliche Parkdauer
  • Anteil der Zahlarten
  • Offene Forderungen

Spitzen erkennen und Parksuchverkehr senken

Parksuchverkehr entsteht, wenn Fahrzeuge eine volle Fläche anfahren und weitersuchen müssen. Wenn die Fläche nur in wenigen Stunden voll ist und sonst halb leer, ist oft nicht die Fläche zu klein, sondern die Nachfrage ungleich verteilt.

Ein Abendtarif, ein Wochenendsatz, eine freie erste Stunde oder buchbare Tickets für Veranstaltungen verschieben die Nachfrage. Ob eine Änderung wirkt, zeigt die Auswertung nach einigen Wochen.

Parkdauer und Dauerparker im Blick

Die Parkdauer zeigt, ob die Fläche so genutzt wird, wie sie gedacht ist. Stehen auf einem Besucherparkplatz viele Fahrzeuge den ganzen Tag, fehlen die Plätze für Kurzbesucher.

Eine Höchstparkdauer, ein anderer Tarif oder eigene Konditionen für Dauerparker verteilen die Fläche neu.

Zahlen weitergeben

Kämmerei, Geschäftsführung oder Eigentümer wollen andere Zahlen sehen als der Betrieb. Exporte und Schnittstellen ersparen das Abtippen, zum Beispiel an Power BI oder eine Datenplattform, und vieles mehr.

Wer Daten weitergibt, klärt vorher, welche Felder das Zielsystem erwartet.

Weitere Ratgeber.

Parksystem auswählen: worauf es ankommtWelche Fragen Sie vor dem Vergleich von Parksystemen klären sollten, damit das System zur Fläche passt und nicht umgekehrt.Wie funktioniert Parken mit Kennzeichenerkennung?Was an der Zufahrt passiert, wie bezahlt wird, welche Daten entstehen und warum kein Parkticket mehr nötig ist.Parkplatz mit oder ohne Schranke: was passt wannFreier Verkehrsfluss oder Zufahrt nur für Berechtigte. Beides hat seinen Platz, auch auf derselben Fläche.

Ihr Parksystem anfragen.

Ein paar Angaben zu Ihrer Fläche, dann melden wir uns für einen ersten Austausch.

Fragen zum Thema

Für Tarifentscheidungen reicht ein Blick im Monat, weil sich erst über mehrere Wochen zeigt, wie sich eine Änderung auswirkt. Nach einer Veranstaltung lohnt sich der Blick direkt danach, solange der Tag noch präsent ist. Die Werte stehen ohnehin laufend im Portal bereit.

Neben der Auslastung zeigt das Portal unter anderem Parkdauer, Ankünfte und Abfahrten, Umsatz je Zahlart, offene Forderungen und das Ereignisprotokoll. Dazu kommen Rohdaten zum Export und noch viel mehr. So lässt sich fast jede Frage zur Nutzung einer Fläche beantworten.

Ja. Auswertungen und Rohdaten lassen sich als Datei exportieren, etwa für die Buchhaltung oder eine eigene Weiterverarbeitung in Excel, und laufend über Schnittstellen weitergeben, zum Beispiel an ein Berichtswerkzeug wie Power BI oder an eine Datenplattform. So arbeiten alle Beteiligten mit denselben Zahlen.

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