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Parkplatz selbst bewirtschaften: die Schritte

Wer seinen Parkplatz selbst bewirtschaftet, behält Tarife, Daten und Einnahmen im eigenen Haus. Dafür braucht es ein Parkraumkonzept und eine klare Reihenfolge.

Parkplatz mit vielen geparkten Autos

Einen Parkplatz selbst zu bewirtschaften heißt: Sie legen fest, wer wann wie lange parkt und was es kostet, und Sie betreiben die Fläche mit eigener Technik, statt sie an einen Bewirtschafter abzugeben. PARQ liefert dafür das Parksystem, also Kameras mit Kennzeichenerkennung, auf Wunsch Parkautomat oder Schranke und das Portal. Die Regeln und die Einnahmen bleiben bei Ihnen.

Der Weg dorthin ist bei Kommunen, Stadtwerken, Kliniken, Hotels, Freizeitzielen, Einkaufszentren und Immobilien ähnlich. Es unterscheiden sich die Nutzergruppen und die Technik an der Zufahrt. Die folgende Reihenfolge führt von der Bestandsaufnahme über das Parkraumkonzept bis zum laufenden Betrieb.

1. Bestand aufnehmen und Parkraumkonzept festlegen

Ein Parkraumkonzept beschreibt, wie eine Parkfläche genutzt werden soll: wer dort parkt, zu welchen Regeln und Preisen und mit welcher Technik das umgesetzt wird. Grundlage ist der Bestand.

Daraus ergibt sich auch, ob die Fläche kontrolliert oder bewirtschaftet werden soll. Bei der Kontrolle reichen Kameras mit Kennzeichenerkennung. Bei der Bewirtschaftung kommen Tarife und Zahlwege dazu, auf Wunsch auch ein Parkautomat.

  • Stellplätze zählen
  • Ein- und Ausfahrten aufnehmen
  • Vorhandene Technik prüfen
  • Stromversorgung an der Zufahrt klären

2. Regeln festlegen

Wer parkt frei, wer zahlt, wie lange darf geparkt werden, was passiert bei Überschreitung? Diese Fragen gehören vor die Technik.

Aus den Antworten werden im Portal Tarife, Freischaltungen für bestimmte Kennzeichen und buchbare Tickets. Dazu gehört eine Kulanzzeit, die festlegt, ab wann eine Überschreitung als Verstoß zählt.

3. Technik einrichten

Kameras an den Ein- und Ausfahrten, je nach Wunsch Parkautomat am Zugang und Bildschirm an der Zufahrt, vorhandene Schranke anbinden. Die Geräte werden über Mobilfunk angebunden, danach wird die Fläche im Portal angelegt.

Wie lange das dauert, hängt vor allem an Bau und Montage vor Ort, etwa an Masten und Fundamenten.

4. Beschilderung anbringen: was auf die Schilder gehört

Die Regeln müssen an der Fläche sichtbar sein, bevor der erste Parkvorgang läuft. Auf die Schilder gehört, was für Parker gilt: Tarife und Höchstbetrag, freie Zeit, Höchstparkdauer, die Zahlarten und der Hinweis, dass Kennzeichen erfasst werden.

Was auf dem Schild steht, muss zu den Einstellungen im Portal passen. Ändern Sie einen Tarif, ändern Sie das Schild mit. Passende Beschilderung für Zufahrt und Fläche finden Sie im Hardware-Katalog.

5. Betrieb aufnehmen

Tarife und Gruppen stehen, die Beschilderung ist angebracht, die ersten Parkvorgänge laufen. Ab hier geht es um Pflege statt Projekt: Freischaltungen erteilen, Rückfragen beantworten, Zahlungen im Blick behalten.

Verstöße erfasst das System und übermittelt sie per Schnittstelle an den Dienstleister für die Verstoßabwicklung.

6. Nachsteuern

Nach den ersten Wochen sehen Sie in der Auswertung, wann die Fläche voll ist, wie lange geparkt wird und welche Zahlarten genutzt werden. Danach passen Sie Tarife und Zeitfenster an.

Die Auswertung hält noch viel mehr Daten bereit, als Sie für die ersten Entscheidungen brauchen. Welche davon für Sie zählen, zeigt sich meist erst im Betrieb.

Weitere Ratgeber.

Auslastung auswerten und daraus etwas machenWelche Zahlen einer Parkfläche wirklich helfen, wie Sie Spitzen erkennen und welche Entscheidungen sich damit treffen lassen.Parksystem auswählen: worauf es ankommtWelche Fragen Sie vor dem Vergleich von Parksystemen klären sollten, damit das System zur Fläche passt und nicht umgekehrt.Wie funktioniert Parken mit Kennzeichenerkennung?Was an der Zufahrt passiert, wie bezahlt wird, welche Daten entstehen und warum kein Parkticket mehr nötig ist.

Ihr Parksystem anfragen.

Ein paar Angaben zu Ihrer Fläche, dann melden wir uns für einen ersten Austausch.

Fragen zum Thema

Festgehalten wird, welche Gruppen auf der Fläche parken und welche Regeln für sie gelten: Preise und Zeitfenster, Höchstparkdauer, Kulanzzeit und freie Zeit. Dazu kommt je Zufahrt die Technik, etwa ob sie frei bleibt oder eine Schranke die Zufahrt begrenzt und was auf die Schilder gehört. Je genauer das Konzept, desto einfacher lassen sich die Regeln später im Portal anlegen.

Für den laufenden Betrieb nicht. Freischaltungen, Tarife und Rückfragen laufen über das Portal, Überschreitungen und fehlende Zahlungen erkennt das System von selbst. Personal vor Ort ist damit nicht nötig, weder für Kontrollgänge noch für die Ausgabe von Karten, Chips oder Tickets an der Zufahrt.

Ein Bewirtschafter übernimmt Ihre Fläche und betreibt sie selbst, meist über einen längeren Vertrag. Mit PARQ betreiben Sie die Fläche selbst: Sie legen Tarife und Regeln fest und behalten die Einnahmen. PARQ liefert das Parksystem und bleibt für Technikfragen ansprechbar. PARQ betreibt selbst keine Parkflächen.

Ja. Die Kameras und das Portal bleiben, dazu kommen Tarife und Zahlwege: App, QR-Code und Online-Zahlung im Nachgang, auf Wunsch ein Parkautomat. Aus einer kontrollierten Fläche wird so eine bewirtschaftete, ohne das System zu wechseln. Die Beschilderung passen Sie an die neuen Regeln an.

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